Der ConoDrive-Antrieb wurde vom Physiker José Fernandez entwickelt, der sich darüber ärgerte, dass er mit den meist jüngeren Rennradkollegen an Anstiegen nicht mehr mithalten konnte. Und von Anstiegen gibt es rund um seinen Wohnort am Bodensee eine ganze Menge. Dadurch wurden die gemeinsamen Ausfahrten für ihn immer stressiger und sann er auf Abhilfe.

Schnell war klar, das ein herkömmliches Pedelec auf Grund der Verluste beim Antrieb und dem hohen Gewicht für ihn nicht in Frage kam. Nach intensiven Recherchen stellte sich heraus, dass es das, was er suchte, nicht zu kaufen gab. Also machte er sich selbst daran einen Pedelecantrieb zu entwickeln, mit dem man Alpenpässe bezwingen kann ohne einen zweiten Akku mitnehmen zu müssen.

Die Schwerpunkte bei der Entwicklung liegen bei den Themen „hohe Effektivität“ und „geringes Gewicht“. Der Antrieb sollte nur dann zu spüren sein, wenn er tatsächlich benötigt wird. Ist dies nicht der Fall soll er weder Energie aus dem Akku noch aus den Beinen des Fahrers oder der Fahrerin benötigen. Außerdem sollen Motor und elektronische Steuerung den höchstmöglichen Wirkungsgrad erreichen den die modernste Technik zur Verfügung stellen kann.

Das Ergebnis der Entwicklung ist ConoDrive, der sich derzeit im Prototypenstadium befindet. Zwischenzeitlich wurde Alexander Theis im Rahmen von Recherchen zu seinem Blog über das Thema „Pedelec“ auf José Fernandez aufmerksam. Nach einer Probefahrt mit einem der Protoypen war Alexander Theis vollkommen begeistert von dem Fahrerlebnis.

Jedoch wollte José Fernandez es bei den Prototypen belassen. Spontan entschied sich Alexander Theis deshalb, die Entwicklung des Antriebs zum Serienprodukt zu übernehmen. Mit der Gründung des Start-Ups „ConoDrive“ soll der Antrieb bis zum Frühjahr 2016 zum serienreifen Produkt weiterentwickelt werden. Das Serienmodell des ConoDrive Sport wurde auf der Spezialradmesse in Germersheim im April 2016 präsentiert.

Der Name „ConoDrive“ leitet sich von der Form der Antriebsrolle ab, die zweien, mit der Spitze aufeinandergestellten Kegeln ähnelt. „Kegel“ heißt auf spanisch „cono“, der Name „ConoDrive“ ist auch als eine Verbeugung an den Entwickler des Antriebs José Fernandez, der gebürtiger Spanier ist, zu verstehen.

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