FAQ zu ConoDrive

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Allgemeines

Gibt es ein Prospekt?

Die Broschüre über ConoDrive können Sie hier als PDF (ca. 2,4 MB) downloaden.

Wer ist die Zielgruppe?
Kurz gesagt, können Sie mit einem Rad, das mit ConoDrive ausgerüstet ist, alles tun, was Sie auch mit einem herkömmlichen Rad tun. Jedoch ohne sich vor Steigungen oder Gegenwind fürchten zu müssen. Darüber hinaus gehören alle Radfahrer, die sich ein leichtes und effektives Pedelec wünschen und keinen ständigen Antrieb, insbesondere nicht beim Anfahren, benötigen zur Zielgruppe. Besonders interessant ist ConoDrive für sportliche Langstreckenfahrer, die Höhenmeter sammeln. Aber auch für Einkaufsfahrten oder zum Pendeln ins Büro ist ein Rad mit ConoDrive geeignet. Besonders vorteilhaft ist das geringe Gewicht und die effektive Rekuperation von ConoDrive für Reiseradler.

Wo erfolgen Entwicklung und Herstellung?
Die Entwicklung erfolgt komplett in Deutschland, es kommen nur hochwertigste Komponenten zum Einsatz. Alle Teile werden, soweit möglich, von mittelständischen Betrieben in Deutschland gefertigt. Die Akkus werden aus China bezogen, ebenso der Motor selbst sowie Teile der Elektronik. Die Endmontage erfolgt in Deutschland.

Was unterscheidet ConoDrive von alle anderen Pedelecs?
ConoDrive ist entwickelt worden um möglichst lange ohne Motorunterstützung radeln zu können. D.h: Die Akkuenergie wird reserviert um ausschließlich bei Steigungen oder gegen den Wind zu radeln. Um das zu erreichen sind 3 grundsätzliche Maßnahmen anders:

a) Ein mit ConoDrive ausgerüstete Fahrrad soll -voll ausgerüstet- so leicht sein wie ein normales Fahrrad
b) Wenn der Motor nicht benutzt wird soll das Rad so leicht wie ein Fahrrad ohne Motor rollen.
c) Motor und elektronische Kommutierung sollen den höchstmöglichen Wirkungsgrad erreichen, den die modernste Technik zur Verfügung stellt.

Was genau wiegt ConoDrive?
Der LiFePO4-Akku: 2,1Kg
Der Gepäckträger inkl. Anbauteile (Sensoren, LCD, Kabeln etc.) & Motor: ca. 2,4Kg

Warum sind andere Pedelec so viel schwerer?

Auf Grund der hohen Gewichte der Motorkomponenten herkömmlicher Pedelec müssen die Rahmen stabiler konstruiert. Das kann man mit dem „Zinseszins-Effekt“ vergleichen: mehr Masse braucht mehr Stabilität, mehr Stabilität wird aber nur durch mehr Masse erreicht.

Wie funktioniert ConoDrive?
Die Reibrolle des Antriebs wird manuell bei Bedarf durch den Fahrer an das Rad angeschwenkt. Die Reibrolle treibt dann das Hinterrad an. Das ist in diesem Youtube-Video gut zu sehen.
Am Bediendisplay am Lenker können die Unterstützungsstufen (100 Watt, 150 Watt, 200 Watt, 250 Watt) eingestellt werden. Der Motor läuft nur an, wenn die Kadenz (Umdrehungszahl der Pedale) größer als 30 ist.

Was bedeuten die vielen Werte am Lenker-Display?Displac ConoDrive Sport
ConoDrive zeigt dem Benutzer alle wichtigen Betriebs-Parameter ständig an:

1) Genaue Spannung des Akkus (in Volt mit einer dezimalen Stelle)
2) Momentane Restkapazität des Akkus (in Ah mit einer dezimalen Stelle)
3) Leistung des Motors in Watt
4) Strom von/zum Akku (- Strom aus dem Akku; + Strom in den Akku)
5) Gewählte Leistungsunterstützung in Watt (100-150-200-250W)

Wie ist das mit dem Abrieb /Verschleiß des Hinterrades?
Der Abrieb des Motors auf dem Reifen entspricht genau dem Abrieb des Rades auf dem Untergrund. Das bedeutet das sich bei aktiviertem Antrieb der Reifenabrieb verdoppelt. Da der Antrieb jedoch nicht ständig betrieben wird, ist dies vernachlässigbar. Mit dem von uns empfohlenen Reifen Marathon Plus im Format 700×25 von Schwalbe erreichen wir erfahrungsgemäß trotzdem des erhöhten Abriebs noch Laufleistungen von über 9.000 km.

Aus welchem Material besteht die Antriebsrolle?
Die Antriebsrolle besteht aus einer besonders harten aber gleichzeitig leichten Aluminiumlegierung. Diese wurde mit einer speziellen Oberflächenbehandlung versehen um einen hohen Reibungskoeffizient zu erreichen.

Rutscht der Antrieb bei Nässe nicht durch?
Nein, durch die spezielle Kinematik des Antrieb wird der Anpressdruck automatisch erhöht, sobald mehr Belastung auftritt. Außerdem kann der Anpressdruck durch den Lenkerschalter zum Anschwenken des Motors in Stufen manuell angepasst werden.

Braucht man kein Getriebe?
Nein. Der Durchmesser der Antriebsrolle ist so berechnet, dass der Motor im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird. Zudem sorgt der Abstand von der Reibrolle zur Nabe des Rades für eine natürliche Übersetzung. Das Fehlen des Getriebes spart Gewicht und erhöht die Effizienz.

Wo kann ich ConoDrive einsetzen?
Ziel ist es, einen leichten, effektiven Pedelec-Nachrüstsatz zu entwickeln, mit dem man Alpenpässe bezwingen kann ohne einen zweiten Akku mitnehmen zu müssen. Natürlich kann ein leichtes Pedelec auch zum Einkaufen, für Reisen oder zum Ziehen eines Kinderanhängers benutzt werden. Einige der Nutzer unserer Prototypen nutzen den Antrieb genau so.


Nachrüsten & Anbau

 

An welche Räder kann man ConoDrive nachrüsten?
Der Antrieb kann grundsätzlich an jedes Rad nachgerüstet werden, das Anlotösen/Befestigungspunkte für Gepäckträger bietet. Bisher haben wir Räder mit 28-und 26 Zoll großen Laufrädern umgerüstet. Sogar ein Rad mit Hinterradfederung ist dabei. Das Hinterrad sollte einen Reifen im Format 700×25 besitzen. Ideal geeignet sind sogenannte „Fitness-Bikes“.

Kann ich ConoDrive auch an ein Rennrad nachrüsten?
Grundsätzlich ja. Für den Fall, das keine Befestigungspunkte für einen Gepäckträger vorhanden sind kann man Schellen benutzen, ideal ist diese Befestigungsart allerdings nicht.

Wie hoch ist der Arbeitsaufwand für das Nachrüsten?
Für einen technisch begabten Nutzer ist der Anbau in etwa zwei Stunden machbar. Wer einen Gepäckträger an ein Fahrrad montieren kann, kann auch den Antrieb nachrüsten. Es sind keine elektronischen oder elektrischen Kenntnisse notwendig.

Muss ich ConoDrive selbst montieren?
Ja, die Montage ist jedoch kein großes Problem, im Lieferumfang wird eine umfangreichen Anbauanleitung enthalten sein. Außerdem wird ein You-Tube-Video zur Verfügung stehen.


Preis & Verfügbarkeit

 

Wo und wann kann ich ConoDrive kaufen?
Die Markteinführung erfolgt am 23. und 24.04.2016 auf der Spezialradmesse in Germersheim. Zeitgleich startet eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der ersten Serie. Die ersten 50 Besteller erhalten Sonderkonditionen, doch auch für alle weiteren Besteller der ersten Serie haben wir eine Überraschung vorbereitet. Außerdem sind noch einige Prototypen zum Selbstkostenpreis von 1.448 € verfügbar. Die Funktion ist grundsätzlich identisch, die Displayanzeigen jedoch weniger umfangreich.

Kann ich einen der Prototypen kaufen?
Es sind noch weniger als 10 Prototypen verfügbar. Bei Interesse können diese zum Selbstkostenpreis von 1.448 € erworben werden. Als „Gegenleistung“ bitten wir um Erfahrungsberichte aus dem alltäglichen Umgang, die in die Entwicklung einfließen werden.

Wie wird sich der Prototyp vom Serienprodukt unterscheiden?
Auf Basis der vorhandenen Prototypen wird sich vor allem auch das Design weiterentwickeln. Besonders hilfreich und wichtig dabei sind die Erfahrungen unserer Tester.

Wird es ein Komplettrad mit ConoDrive geben?
Ein Komplettrad ist für die Zukunft in Planung. Zur Zeit konzentrieren wir uns aber auf die Weiterentwicklung der Prototypen zum Serienmodell.

 

Akku & Reichweite

 

Welche Akkutechnik wird benutzt?
Es kommen Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4) zum Einsatz. Diesen stellen den besten Kompromiss zwischen Energie-Dichte und Zyklenfestigkeit dar. Akkus in LiFePO4 Technologie bieten etwa 5 bis 10 mal mehr Lade-/Entlade-Zyklen als die in den meisten anderen Pedelec benutzen günstigeren Lithium-Ionen Akkus. Außerdem sind LiFePO4 Akkus sicherer als alle andere Li-Ion Technologien, denn beide molekularen Zustände in der Kathode (geladen und ungeladen) sind stabil und als Mineral in der Natur vorhanden.

Wie weit komme ich mit ConoDrive?
Wie bei allen Pedelec-Antrieben hängt die Reichweite auch hier von vielen Bedingungen ab. Die Nutzer unserer Protoypen berichten von Reichweiten über 100 km oder 1.200 HM bei Alpenpässen. Die sehr genaue Anzeige der Restkapazität des Akkus am Lenker zeigt dem Benutzer, wie viel Energie noch im Akku steckt. Damit kann sich der Benutzer ziemlich genau die nötige Unterstützung für den Rest der Etappe einteilen.

Wie wird der Akku geladen, mit welchem Ladegerät?
Bei den vorhandene Prototypen wird ein sehr leichtes Ladegerät (170g) mitgeliefert. Die Lade- und Balancerelektronik ist im Akku integriert. Beim Serienmodell wird der Benutzer ein herkömmliches Lade- und Balancergerät für LiFePo4 Zellen benutzen können.